www.playermag.de > Inhalt Mai 2007 > Playlist Sophie Ellis Bextor
Inhalt 06-07
SILBERMOND
Stefanie Kloß ist Stimme und Gesicht der deutschen Platin-Band Silbermond. An den Instrumenten: drei Jungs. Kann das gut gehen? Es kann! Was mit Nena begann, gilt längst als Erfolgsformel. Ein Tourbericht über die Freundschaft


Inhalt 05-07
TRAVIS
Travis - das ist Gänsehaut, Herzschmerz, Zerrissenheit. Vier Jahre lang hat man von den Jungs aus Schottland nichts gehört, jetzt bringen sie ihr lang ersehntes fünftes Album heraus. Es erzählt von Unfällen und Tod, von Geburt und Freundschaft. Travis-Sänger Francis Healy gewährte uns Einblick in sein Tonstudio - und in sein tiefstes Inneres

SOPHIE ELLIS BEXTOR
Für DJs war Sophie Ellis-Bextor eine Art Lebensversicherung. Laue Partys wurden zum heißen Tanz, wenn ihre Hits rotierten. Jetzt sorgt die Londonerin mit einem explosiven Album für neuen Zündstoff

CHRISTIAN ULMEN
Neulich an der holländischen Nordseeküste: VW stellt seine "Cross"-Modelle vor. Das sind Polo, Golf und Touran mit einem dezenten Offroad-Facelifting. Mittendrin Christian Ulmen, ein Mann, der normalerweise im Fernsehen Leute veräppelt oder lustige Rollen spielt. PLAYER bat den 31-Jährigen zum Fachgespräch


Interview: Patrick Kiefer

Für DJs war Sophie Ellis-Bextor eine Art Lebensversicherung. Laue Partys wurden zum heißen Tanz, wenn ihre Hits rotierten. Jetzt sorgt die Londonerin mit einem explosiven Album für neuen Zündstoff

it "Groovejet" und "Murder on the Dancefloor" stürmte sie 2001 die europäischen Charts - und in unsere Herzen. Dann verschwand Sophie Ellis-Bextor urplötzlich von der Tanzfläche. Die heute 28-Jährige wurde Mutter, heiratete - und vermisste irgendwann ihr Publikum. Mit PLAYER begab sie sich auf eine musikalische Zeitreise durch ihr bewegtes Leben.

PLAYER: Mrs Bextor, auf Ihrer Playlist findet sich kein deutscher Titel. Schade.
Sophie Ellis-Bextor: Was sollte denn aus Deutschland unbedingt dabei sein?

Tokio Hotel vielleicht?
Tokio Hotel? Nie gehört. Was ist das? Ich kenne Rammstein. Die haben mal bei den MTV Awards gespielt.

Sonst fällt Ihnen nichts von hier ein?
Doch: "99 Red Balloons". Von Nena, oder? Als das aktuell war, war ich noch sehr jung. Ich fand es gut, weil es um Luftballons ging.

» BEIM BRITPOP SPÜRTE ICH ZUM ERSTEN MAL: DAS IST DER SOUND MEINER GENERATION. ICH WAR 14 ODER 15 UND LEBTE IN LONDON, IN DER STADT, WO DIESE MUSIK ZU HAUSE WAR. ICH FÜHLTE MICH ALS TEIL EINER BEWEGUNG «
Wenn ich auf Ihre Auswahl schaue, dürfte das vom Alter her mit "Mary Poppins" zusammenfallen.
Absolut. Ich habe den Disney-Film wieder und wieder gesehen. Ich liebe ihn. Er gehört zu meiner Kindheit und zu meiner Hochzeit.

Wieso zu Ihrer Hochzeit?
Als ich vor rund zwei Jahren in Italien geheiratet habe, haben wir auf der Hochzeitsfeier "Let's Go Fly A Kite" gesungen. Ein unvergesslicher Tag in der Sonne Umbriens.

PLAYLIST
SOPHIES TOP 20
  1. Storm In A Teacup - The Fortunes
  2. Girls and Boys - Blur
  3. Happy Together - The Turtles
  4. Fill My Little World - The Feeling
  5. Open Your Heart - Madonna
  6. Lies - Arcade Fire
  7. Do You Want To - Franz Ferdinand
  8. I Want You - Elvis Costello
  9. God Only Knows - The Beach Boys
  10. Let's Go Fly A Kite - Mary Poppins
  11. Paper Bag - Fiona Apple
  12. Don't Stop Til You Get Enough - Michael Jackson
  13. Together In Electric Dreams - Human League
  14. Maneater - Nelly Furtado
  15. Rhinestone Cowboy - Glen Campbell
  16. Lady - Mojo
  17. Hey Mickey - Toni Basil
  18. Absolute Beginners - David Bowie
  19. Atomic - Blondie
  20. Common People - Pulp
Gibt es noch einen anderen Titel, der für Sie eine besondere Bedeutung hat?
"Girls And Boys" von Blur. Als Teenager war Britpop meine Welt. Davor habe ich nur das gehört, was meine Eltern mochten: Pink Floyd, die Bee Gees und so. Beim Britpop spürte ich zum ersten Mal: Das ist der Sound meiner Generation. Ich war 14 oder 15 und lebte in London, in der Stadt, wo diese Musik zu Hause war. Ich fühlte mich als Teil einer Bewegung. Das wurde mir mit dem Blur-Album "Parklife" so richtig bewusst.

Und was haben Sie während Ihrer Schwangerschaft gehört?
Als ich Sonny bekam, habe ich immer Michael Jackson gehört. Ich glaube, er ist zum Album "Off The Wall" geboren.

Ihr Sohn wurde gerade drei. Ist er musikalisch?
Er liebt Musik. Besonders stark reagiert er auf die Kaiser Chiefs und auf Franz Ferdinand. Er fängt an zu tanzen, singt irgendwas vor sich hin - mit meiner Musik kann er nicht so viel anfangen. Dabei habe ich ihn immer so behutsam in den Schlaf gesungen.

Sie haben mal gesagt, dass Liebe und unerfüllte Liebe der Musik unendlich viel Stoff bieten. Würde sich Ihr Liebesleben auch als Thema eignen?
Allerdings. Mein Mann Richard und ich hatten hektische Zeiten zu überstehen…

Würden Sie das bitte etwas genauer erläutern?
Als ich Richard näher kam, hatte ich mich gerade erst getrennt. Leider war mein Ex mein Manager. Deshalb wollte ich die Beziehung zunächst geheim halten. Doch dann wurde ich schwanger, und damit war der Plan hinfällig. Wir sind dann in den Urlaub verschwunden, und so glätteten sich die Wellen. Die Woche war definitiv der Wendepunkt. Wir haben über die Zukunft nachgedacht und über das Kind in meinem Bauch.

 
 
 

PLAYER erscheint bei der b&d sportstyle publishing GmbH, © 2008 | eMail: info@playermag.de | Impressum

WEBSITES: www.blondmag.de  | www.skateboardmsm.de  |  www.snowboardermbm.de
www.snowboardguide.de  |  www.surfersmag.de  |  www.freedombmx.de  |  www.motoxmag.de
www.powderhausen.com |  www.mtbrider.de